Jochen Fornasier
Lysias


256 Seiten, Flexicover
ISBN 978-3-8053-4372-5

Verlag Philipp von Zabern


Die Macht über die antiken Kornkammern

Mit den Machtkämpfen zwischen Athen und Sparta begann Griechenlands Untergang als kulturelles, wirtschaftliches und politisches Zentrum in der klassischen Zeit. Der historische Spionage-Roman „Lysias“ von Jochen Fornasier (Verlag Philipp von Zabern ) spielt zur Zeit des ersten Peloponnesischen Krieges (431-404 v. Chr.), der die einstige Großmacht zerschlug.

Schon lange vor dem Krieg verschlechtern sich die Handelsbeziehungen zwischen Athen und Sparta, denn beide Städte kämpfen um die alleinige Herrschaft über Griechenland. Perikles, der große athenische Staatsmann, fürchtet einen Angriff der Spartaner: Sollten die bäuerlichen Siedlungen rund um Athen zerstört werden, wäre die Getreideversorgung der Metropole bedroht. Er wähnt die Rettung am Schwarzen Meer, in den griechischen Koloniestädten. Von dort möchte er zukünftig das Getreide beziehen. Doch am Bosporus bedrohen Aufstände die Macht der athenfreundlichen Regierung. Der junge Offizier Lysias erhält den wichtigen Geheimauftrag, dorthin zu reisen und unter falscher Identität als Spion für Perikles tätig zu werden. Doch schnell nimmt das Schicksal einen anderen Lauf und verändert nicht nur Lysias’ Leben auf dramatische Weise.

Mit viel Kenntnisreichtum und mitreißender Spannung erzählt Jochen Fornasier von der Bedeutung eines einzigen Mannes für die Zukunft Griechenlands und der wichtigen Rolle des Bosporanischen Reichs als Getreidelieferant für die antike Welt.


Jochen Fornasier wurde 1968 geboren und lebt mit seiner Frau in Berlin. Er ist als Wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Frankfurt am Main tätig. Im Verlag Philipp von Zabern erschienen von ihm bereits „Das Bosporanische Reich“ (2002) und „Amazonen“ (2007).


   
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