Mark Benecke
Lydia Benecke
Aus der Dunkelkammer des Bösen


Hardcover, 432 Seiten
ISBN 978-3-7857-6046-8

Verlag Bastei Lübe

 

Neue Berichte vom bekanntesten Kriminalbiologen der Welt

In der Dunkelkammer des Bösen rücken wir ganz nah heran an erstaunliche Verbrechen. Wir treffen auf Killer wie
Dr. Holmes, den ersten bekannten Serienmörder der USA. 1893 baute dieser Gaskammer, Krematorium und Präparationstische, um Hunderte von Menschen zu foltern und zu töten.

Wir widmen uns Vergewaltigern, Nekrophilen, Sadisten, Sexualmördern und anderen Tätern. Wir schauen in ihr Innerstes und wir besuchen sie im Knast. Wir fragen uns: Wie entstehen „Monster“? Gibt es kaltblütige Killer wirklich, oder sind sie Opfer der Umstände? Müssen Täter pädophil sein, um sich an Kindern zu vergehen? Was steckt hinter den Fällen Fritzl und Kampusch, und waren das grausige Ausnahmen?

....

Mark Benecke steigt wieder hinab in die Abgründe der menschlichen Existenz, entschlüsselt die Hintergründe spektakulärer Verbrechen und bringt Details ans Tageslicht, die erschrecken und faszinieren.
Durch Co-Autorin Lydia Benecke erhalten wir zum ersten Mal auch Einblicke in die Seelen der Täter, und haben somit das fehlende psychologische Puzzlestück zu Beneckes vorheriger kriminalistischer Arbeit. Neben abenteuerlichen Geschichten zu übersinnlichen Ermittlungen, Hitlers Leichenresten und Fällen, in denen falsche Grundannahmen zu fragwürdigen Verurteilungen führen, geht es nun also auch ums Profiling.
Benecke & Benecke begeben sich auf die Suche nach der psychischen Störung und fragen: Was geht vor in Menschen, die morden und foltern und andere missbrauchen?
Wie sind sie zu dem geworden, was sie sind, wie erkennt man sie und wie geht man mit ihnen um.

Textvorlage: Innencover Aus der Dunkelkammer des Bösen © Verlag Bastei Lübbe 2011

Ein faszinierendes und außergewöhnliches Buch.

...Rainer Wessien

 


Dr. Mark Benecke, geb. 1970, Kriminalbiologe, arbeitet als Molekularbiologe und Wirbellosenkundler an rechtsmedizinischen Fragen und der Biologie des Todes, ist Gastdozent und -professor an Universitäten in den USA, den Philippinen, Vietnam und Kolumbien sowie Ausbilder an Polizeiakademien und Gast u. a. an der FBI-Akademie und der "Body Farm". Er leitet kriminalistische Spezialausbildungen in den USA und Kanada, unter anderem zur Auswertung von Blutspritzmustern; ist Autor von Übersichtsartikeln zu genetischen Fingerabdrücken und rechtsmedizinisch-kriminalistischer Gliedertierkunde. Zudem besitzt er ein umfangreiches Forschungsarchiv zur Kriminalgeschichte im Nachkriegsdeutschland, ist insektenkundlicher Gutachter in bekannten Kriminalfällen und gewähltes Mitglied internationaler Forschungsakademien, darunter der ältesten Naturforschungsvereinigung, der Linnean Society of London der International Academy of Legal Medicine und der American Academy for Forensic Sciences. Als sei dies nicht genug, betätigt sich Mark Benecke als Gastherausgeber des Sonderbandes "Forensic Entomology" für Forensic Science International und fungiert als wissenschaftlicher Berater für zahlreiche Fernsehsender. Er wurde mit der Ehren-Kriminalmarke des "Bundes Deutscher Kriminalbeamter" ausgezeichnet.Neben Artikeln in Fachzeitschriften publiziert er regelmäßig in Tages- und Wochenzeitungen, darunter FAZ, SZ, Die Welt, Die Zeit und taz. Mark Benecke lebt und arbeitet in Köln.

Mehr über Mark Benecke (Quelle: wikipedia.org)
Benecke wird als Sachverständiger herangezogen, um biologische Spuren bei vermuteten Gewaltverbrechen mit Todesfolgen auszuwerten. So hatte er 1997/98 nach Untersuchung von Maden die Leichenliegezeit der getöteten Frau des Pastors Klaus Geyer festgestellt. Da Geyer zum ermittelten Zeitpunkt kein Alibi hatte, wurde er wegen Totschlags an seiner Frau verurteilt.
Im Todesfall einer pflegebedürftigen Frau in Köln ermittelte Benecke anhand von gefundenen toten Stallfliegen (Muscina stabulans), dass die Frau durch ihre Pflegerin vernachlässigt wurde. In Zusammenarbeit mit dem FSB untersuchte Benecke Adolf Hitlers mutmaßliche Schädeldecke und Gebiss. Er untersuchte zudem als einziger Kriminalist den Fall des kolumbianischen Serienmörders und Vergewaltigers Luis Alfredo Garavito Cubillos.] National Geographic Channel und History Channel berichteten bereits über einige seiner Fälle.
Er ist Ausbilder an deutschen Polizeischulen sowie Gastdozent in den Vereinigten Staaten, Vietnam, Kolumbien und auf den Philippinen.
Mark Benecke ist der breiteren Öffentlichkeit durch seine Gastkommentare in den Fernsehserien Medical Detectives (VOX) und Autopsie - Mysteriöse Todesfälle (RTL II) bekannt, welche die Aufklärung realer Kriminalfälle zeigt und die hierbei eingesetzten, meist wissenschaftlichen Methoden in den Mittelpunkt stellt. Benecke erklärt dort allgemeinverständlich wissenschaftliche Hintergründe.
Benecke veröffentlichte mehrere populärwissenschaftliche Bücher, unter anderem über Kriminalfälle, Kriminalbiologie und das Altern aus biomedizinischer Sicht. Darüber hinaus gab er unter anderem für Ravensburger und Oetinger Kinder-Experimentierkästen und -bücher heraus.
Mark Benecke ist Gastherausgeber für die Forensic Science International (Forensic Entomology Special Issue) und Mitglied im Wissenschaftsrat der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. Er veröffentlicht Artikel in deren Zeitschrift Skeptiker zu ausgefallenen Themen wie Spontane Selbstentzündung, Blutwunder (zusammen mit dem ZDF), Vampire, magnetische Berge usw.

Für die Annals of Improbable Research, die jährlich an der Harvard-Universität die Ig-Nobelpreise verleihen, arbeitet Benecke im Wissenschaftlichen Beirat.

 

 

 




 
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